Unsere neuen Mitbewohner sind da „Juhuuuu“

Sind sie nicht niedlich? Unsere Alpakas heißen Lillie und Lotte und sind seit Samstag nachmittag bei uns auf dem Hof. Eigentlich sind sie schon sehr neugierig, vor allem unsere Katze Piefka hat es ihnen angetan. Nur mit ihnen spazieren zu gehen ist noch etwas schwierig, da sie an Halfter und Fürstrick noch nicht so gewöhnt sind. Bald aber könnt ihr sie einmal besuchen. Für uns wichtig, sind sie vor allem als Düngerlieferant. Anscheinend bekommt man damit die schönsten und schmackhaftesten Tomaten. Ihr werdet es ja dann nächstes Jahr sehen und schmecken. Wer von euch Solawi-Mitglieder sich für die Wolle interessiert, kann gerne welche im Frühjahr zum Verspinnen bekommen. Und was das aller tollste an den beiden ist, man bekommt gleich super Laune, wenn man sie anschaut: mit dem Wuschelkopf, den großen Augen, leicht lächelnd und sanft singend…

 

Respect Your Mother

Gestern morgen durften wir einen Tag in der Projektwoche "Respect your mother" der Realschule Lauffen mitgestalten. Neben merkwürdigen Tierchen im Kompost, haben wir einige Nützlinge und Schädlinge im Gewächshaus entdeckt und einiges über die Nährstoffkreisläufe und N-fixierende Pflanzen im Ökolandbau gelernt. Und da Nützlinge so was tolles sind, wurde gleich noch ein Insektenhotel gebaut :-) Und nie vergessen: Respect your mother :-)

Wofür steht die Solawi Zabergäu?

  • regionales, wirklich saisonales Gemüse, da wir nur das im Ernteanteil haben, was wir auf unseren Feldern in Hausen a.d. Zaber anbauen
  • komplett eigener Anbau, da wir keine Jungpflanzen zukaufen, d.h. wir säen, pikieren und ziehen die Pflanzen alle selbst auf, deshalb
  • können wir ausschließlich samenfestes Saatgut verwenden, das aus ökologischer Vermehrung stammt; keine Hybride, keine Gentechnik
  • wir stellen konventionell bewirtschaftete Flächen auf eine ökologische Bewirtschaftung um; das ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz
  • es werden keinerlei Spritzmittel eingesetzt, auch keine Insektizide und Fungizide, die im ökologischen Landbau sonst zugelassen sind
  • wir setzen auf Biodiversität (Blühstreifen, Mischkultur), weitere Abstände zwischen den Pflanzen für eine bessere Durchlüftung und Sorten, die für den ökologischen Landbau gezüchtet wurden (natürliche Resistenzen) und eine weite Fruchtfolge
  • rein organische Düngung, um das Bodenleben zu unterstützen, wie Regenwürmer, Spinnen und keine Dünger aus den Abfallstoffen der konventionellen Industrie, wie Knochenmehl oder Antiobiotikanährmedien, die sonst oftmals Einsatz im Öko-Landbau finden