Eine Jurte für die Solawi

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Jedes Jahr besuchen uns mehr als 100 Volunteers aus über 30 Ländern und 4 Kontinenten, um unseren Weg der ökologischen, permakulturnahen Landwirtschaft zu lernen. Immer öfter müssen wir Anfragen von interessierten Volunteers ablehnen, da wir keinen Übernachtungsplatz mehr anbieten können und auch die Gruppenräume bei mehr als 10 Volunteers doch recht eng werden.

Damit wir weiterhin gemeinsam einen stetig wachsenden Beitrag zur Transformation der landwirtschaftlichen Strukturen und der Bildung im ökologischen, nachhaltigen Landbau leisten können, brauchen wir eure Unterstützung.

Geplant ist eine Jurte zu bauen, als Übernachtungsmöglichkeit (selbst im Winter!) für ca. 8 Personen und um einen Versammlungsraum zu haben für verschiedene soziale Projekte, wie Führungen für Kindergärten und Schulklassen. Somit kann die Jurte immer optimal genutzt werden.

Gleichzeitig unterstützt ihr ein junges Start-Up aus dem Elsaß. Marieke und Philippe waren vor einem Jahr als Volunteers auf unserem Hof und haben neben der gärtnerischen Tätigkeit auch eine sichere Treppe in die Scheune gebaut und den Stall für unsere Alpakas und Schafe erweitert. Im Herbst haben sie sich nun mit dem Bau von Jurten selbstständig gemacht. Und für uns werden sie die erste mit Schafwolle isolierte Jurte bauen. Ein grenzübergreifendes Projekt mit dem Ziel naturnah zu leben und zu arbeiten.

Die Jurte wird im Frühjahr 2019 gebaut.

Wir haben als Dankeschön für euch

Für 10 EUR: Bienenfreundliche Blühmischung

Für 25 EUR: Handgemachte Seife mit heimischen Kräutern und Blumen vom Solawi-Garten

Für 50 EUR: Ein Treffen mit unseren Alpakas

Für 100 EUR: Eine Übernachtung in der Jurte

Für 150 EUR: Ein Wochenende in der neuen Jurte mit Bio-Essen am Lagerfeuer für zwei Personen

Für 500 EUR: Eine Woche in der neuen Jurte mit abschliessendem Bio-Essen am Lagerfeuer für Zwei oder eine Familie

Für 1000 EUR: die Jurte wird nach dir benannt mit Beschriftung auf der Jurtenwand

Wir danken euch herzlich!!!

Milpa

Hier seht ihr unser Milpa-System. Ein sehr altes Mischkultur-System aus Mesoamerika, das landwirtschaftlich wie auch ernährungstechnisch sehr durchdacht ist. Mehr dazu bei einem unserer nächsten Mitmachtage (zu finden unter „Mitmachen“).IMG_6389

Voll gepflanzt

Wie ihr seht, arbeiten wir mit verschiedenen Mischkulturen: unter die Tomaten ist Kohlrabi mit rotem Basilikum gepflanzt. Zwischen den Auberginen wächst Fenchel. So versuchen wir den Raum zwischen den Pflanzen komplett auszunutzen, um uns auch ein wenig Jätearbeit zu ersparen. Zudem ist Schafwolle ausgebracht, diese düngt, hält die Bodenfeuchtigkeit, schützt vor Schnecken und unterdrückt Beikräuter. An den weißen Schnüren werden die Tomaten aufgebunden. Am Anfang der Reihen pflanzen wir meist „Giftbeeren“, eine Physalis-verwandte Pflanze, die weiße Fliegen fernhält.

Vorher-Nachher

Die jährliche Schafschur auf dem Hof war am 19.05.2018 bei sonnigem Wetter. Auf unserem Hof werden Coburger Fuchsschafe gehalten, zur Bewahrung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und als wichtiges Element in einem nachhaltigen und ganzheitlichen Betriebskreislauf. Das Coburger Fuchsschaf ist eine Schafrasse, die vor einigen Jahren noch kurz vor dem Aussterben war. Unser Schafscherer hat Schafe und andere Tiere auf dem Arche- und Permakultur-Hof in Eppingen-Mühlbach.

Und ja, er ist mittlerweile auch Alpaka-Friseur 🙂

Das neue Erntejahr beginnt!

Wir freuen uns sehr viele alte Gesichter wieder zu sehen und auch neue Solawi-Unterstützer begrüßen zu dürfen 🙂

Jedes Jahr ist ein wenig anders und wir sind wie immer recht gespannt, was uns an Überraschungen und kleinen Wundern am Wegesrand und in der Solawi-Kiste erwartet.
Mit unserem neuen Folientunnel starten wir neu gerüstet in das kommende Solawi-Jahr. Es ist kaum zu glauben, aber er ist schon fast ganz voll gepflanzt! Mit einer Länge von 80 m und einer Breite von 9 m haben wir damit unsere „geschützte Anbaufläche“ (wärmer, weniger Wind) mehr als verdoppelt. Und hoffen auf eine reiche Ernte an Tomaten, Paprika, Bohnen, Auberginen, Physalis, Tomatillo und Gurken.

Wir suchen weitere Solawistas und Solawistos!

Möchtest du eine wirklich regionale, saisonale und ökologische Landwirtschaft unterstützen? Beim Aufbau einer lokalen Samenbank mithelfen, die lebendig auf dem Acker wächst und die du in deinem Kochtopf genießen kannst? Ermöglichen, dass Schulklassen, KiTA und SlowFood Veranstaltungen auf deinem Solawi-Hof machen können? Dann sei dabei. Unter der Rubrik „Mitmachen“ findest du alle wichtigen Infos rund ums Anmelden. Bei weiteren Fragen, schreib uns gerne: post@solawizabergaeu.com. Hilf mit die Welt zu verändern und die Samen des Wandels zu streuen!thumb_IMG_3880_1024

10. März 2018 – Jahresversammlung

Zahlen, Fakten und Visonen, sowie jede Menge Erfahrungsberichte erwarten euch auf unserer Jahresversammlung. Das Gerüst, die Hintergründe und die Philosophie unserer Solawi Zabergäu werden präsentiert. Die aktuellen Projekte und die abgeschlossenen vorgestellt. Das Gärtnerteam stellt sich vor und es wird Inputs von langjährigen Solawi-Mitgliedern geben.

Wer neu ist, lernt uns kennen!

Wer uns schon kennt, lasst uns weiter gemeinsam die Welt verändern!

Programm:

14.00 Führungen auf die Felder (Treffpunkt Gemeindehaus, Turmstrasse 15, Hausen an der Zaber)                            

16.00 Kaffee, Tee und Kleinigkeiten

17.30 Präsentation

Wir freuen uns auf euch 🙂

Wir suchen Gärtner, dringend!

Wir suchen zwei Gärtner in Teil- und Vollzeit. Ab März 2018.

Wir sind ein junger Betrieb mit jungen Führungskräften und Mitarbeitern. Unsere Arbeit ist vielseitig, da wir alle Pflanzen selbst aufziehen, Saatgut vermehren, Permakultur-Elemente in unsere Felder integrieren und Weidetiere in unser Hofsystem integrieren.

Bewerbungen bitte per Mail an: solawizabergaeu@posteo.de

Eure Samen sind gekeimt

Der Frühling kann loslegen! Die Samen, die am letzten Mitmachtag am 25. Februar ausgesät wurden, sind schon gekeimt. Bald können die kleinen Pflänzchen gepflanzt werden und in 1-2 Monaten findet ihr leckeres Gemüse in eurem Erntekorb. So funktioniert eine Solawi: umso mehr mithelfen, umso mehr Gemüse kann geteilt werden 🙂 Gemeinsam verändern wir die Welt 🙂